{"id":78,"date":"2016-04-13T14:48:23","date_gmt":"2016-04-13T12:48:23","guid":{"rendered":"http:\/\/giaguaro.de\/?p=78"},"modified":"2016-04-13T14:48:23","modified_gmt":"2016-04-13T12:48:23","slug":"die-kreissiedlungsgesellschaft-mbh-birkenfeldnahe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/giaguaro.de\/?p=78","title":{"rendered":"Die Kreissiedlungsgesellschaft mbH Birkenfeld\/Nahe"},"content":{"rendered":"<p>Meine Frau ist die amtlich bestellte Betreuerin eines geistig und k\u00f6rperlich behinderten Mannes. Die k\u00f6rperliche Behinderung ist Folge eines Arbeitsunfalles. Der Betreute ist in der Lage, einen eigenen Hausstand zu unterhalten. Er bewohnt eine Mietwohnung der Kreissiedlungsgesellschaft mbH Birkenfeld (KSG)\u2013 eines Unternehmens der \u00f6ffentlichen Hand.<\/p>\n<p>Aufgrund verstopfter Abflussrohre und andere M\u00e4ngel war in der 2. H\u00e4lfte des vergangenen Jahres eine Renovierung von Bad und Teilen der K\u00fcche in der Wohnung des Betreuten\u00a0 erforderlich. In einem gemeinsamen Gespr\u00e4ch\u00a0 mit einem Vertreter der KSG, einem Mitarbeiter der f\u00fcr den Unfall zust\u00e4ndigen Berufsgenossenschaft und mit von der KSG bestimmten Handwerkern\u00a0 wurde das Vorgehen bei der Renovierung festgelegt \u2013 unter dem vorher mit der KSG vereinbarten Ziel, ein behindertengerechtes Bad zu erstellen. Die Berufsgenossenschaft hat f\u00fcr die Realisierung dieses Zieles einen Betrag in H\u00f6he von \u20ac 4.000 zugesagt.<\/p>\n<p>Schon bald mussten wir jedoch feststellen, dass\u00a0 sich einige Handwerker nicht an die Vereinbarungen hielten. Von behindertengerechter Renovierung konnte\u00a0 keine Rede sein.\u00a0 Hinweise an die KSG auf diese Missst\u00e4nde f\u00fchrten nur dazu , dass meine Frau von dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer &#8211; Herrn Schwabe &#8211; \u00a0 in \u00fcbelster Art und Weise beleidigt und diffamiert wurde. Wir hatten den Eindruck, dass Herr Schwabe zwischenzeitlich f\u00fcr die Wohnung eine andere Verwendung vorgesehen hatte, die ihm einen h\u00f6heren Ertrag erbracht h\u00e4tte (Fl\u00fcchtlingsunterkunft?). Diese Vermutung wird auch untermauert durch die \u00c4u\u00dferung von Herrn Schwabe , wenn es dem Schwerbehinderten nicht passen sollte, k\u00f6nne er sich ja eine andere Wohnung suchen!!!. Eine Beschwerde bei dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates\u00a0 &#8211; Herrn Landrat Dr. Schneider &#8211; f\u00fchrte zu keiner signifikanten Verbesserung der Situation. Herr Dr. Schneider wiederholte nur die Ausfl\u00fcchte der Kreissiedlungsgesellschaft. Auf die Diffamierungen ging er gar nicht erst ein.<\/p>\n<p>Auf Anraten des Amtsgerichtes Idar-Oberstein hat meine Frau wegen der Beleidigungen die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eingeschaltet. Diese hat jedoch die Er\u00f6ffnung eines Verfahrens abgelehnt, da kein \u00f6ffentliches Interesse bestehen w\u00fcrde. Eine Beschwerde beim Justizminister des Landes Rheinland-Pfalz blieb bis heute ohne Antwort. Die Wahlen sind ja vorbei, dann kann man den B\u00fcrger ja wieder wie Dreck behandeln. Unter diesen Aspekten werden wir zuk\u00fcnftig jede \u00dcbernahme eines Ehrenamtes ablehnen und k\u00f6nnen dies nur jedem B\u00fcrger empfehlen, der nicht gewillt ist, sich f\u00fcr seine ehrenamtlichen T\u00e4tigkeiten, die ja im Intersse des Staates liegen und f\u00fcr die in Sonntagsreden immer geworben wird, schutzlos Beleidungen und Beschimpfungen auszusetzen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend sei noch erw\u00e4hnt, dass auch die &#8222;Aktion Mensch&#8220; eine Eingabe ohne Stellungnahme belie\u00df. Ebenso blieb die Einschaltung der Ministerpr\u00e4sidentin des Landes ohne Ergebnis &#8211; nur abwimmelnde Spr\u00fcche.Das Bad des Schwerbehinderten ist zwischenzeitlich &#8211; nach erneuter Einschaltung der Berufsgenossenschaft &#8211; bedingt behindertengerecht gestaltet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Frau ist die amtlich bestellte Betreuerin eines geistig und k\u00f6rperlich behinderten Mannes. 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